Indianer an der Eugen-Bachmann-Schule

Wald-Michelbach. Die Ganztagsschüler der fünften Jahrgangsstufe der Eugen-Bachmann-Schule lauschten gespannt einem Vortrag von Wolfgang Seeger über nordamerikanische Indianer. Herr Seeger hatte viele, äußerst seltene Exponate mitgebracht. So konnten die Schüler ein originales Legging-Hosenbein, eine Reittasche, einen Streitkolben, eine Catlenitpfeife, Mokassins, Skalps und eine Jacke bewundern, alles wertvolle Originale, die teils 150 Jahre zählen. Zudem hatte Herr Seeger diverse Exponate von einem Bekannten ausgeliehen, die dieser mit authentischen Mitteln nachgearbeitet hat, so einen Adlerfederschweif, der zur Häuptlingskleidung gehörte, Stickereien aus Stachelschweinborsten oder ein riesiges Bisonfell, die die Schüler ebenfalls anfassen und somit begreifen durften. Falk Metz, Schüler der siebten Klasse, hatte sein Feuerstein-Feuerzeug beigesteuert, mit dem ein kleines Glutnest geschlagen wurde. Frau Rippl von der Schulbücherei der Bachmann-Schule bedankte sich für den erstklassischen Vortrag und übergab Herrn Seeger eine kleine Aufmerksamkeit.

Chapeau claque und Sombrero

Schulanfangsgottesdienst am 24.8.2017

Wald-Michelbach.
Pfarrer Jörg Michas gestaltete den Schulanfangsgottesdienst der Eugen-Bachmann-Schule in Wald-Michelbach mit Hüten. Die Schülerinnen und Schüler der fünften bis siebten Klassen bekamen einen Chapeau-claque-Zylinder als traditionelle Möglichkeit sich einen Hut aufzusetzen vorgestellt. Welche Traditionen übernehmen wir? Welche Traditionen hat die Bachmann-Schule? Herr Roth stellte seine Feuerwehrhelm vor, der vor Gefahren beschützen soll. Pfarrer Michas sprach weiter über eine Baseball-Mütze, die vor blendender Sonne schützt und endete mit einem Sombrero als Beispiel für einen lustigen Hut, der das Lachen in der Schule symbolisierte. Alle diese Hutformen wurden unter der Aussage gesehen, dass Gott die Schülerinnen und Schüler behüten solle. Die musikalische Begleitung übernahm die Bläsergruppe der Bachmann-Schule, Frau Forrester am Klavier, Enkel Jonathan mit Trompete und Thorsten Diehm mit der Gitarre. Passend zum Thema des Gottesdienstes wurde auch das Lied „Sei behütet“ gesungen. Pfarrer Michas entließ die Schülerinnen und Schüler mit dem Segenswunsch, sie möchten im neuen Schuljahr von Gott behütet bleiben.

Abschluss 2017

Es war eine im wahrsten Sinne des Wortes heiße Abschlussfeier bei warmem Wetter, die da im Haus des Gastes über die Bühne ging. Die Eugen-Bachmann-Schule verabschiedete ihre Haupt- und Realschüler des aktuellen Jahrgangs, 70 an der Zahl, im südlich gelegenen Ortsteil. Musikalisch wurde die Feuer umrahmt vom EBS-Blasorchester unter Leitung von Ben Schütz und der Schulband „School of Rock“ unter Claudia Spangenberg und Reinhard Kerner.

„Wir haben zusammen gelernt, ein Stück weit zusammen gelebt, zusammen Konflikte ausgetragen, uns zusammen gefreut, geärgert, miteinander, füreinander und manchmal auch gegeneinander gearbeitet“, sagte Schulleiter Thomas Wilcke in seiner Begrüßung. Oft allerdings wirke „die normative Kraft des Faktischen, dann hilft weder Weinen noch Protest“. Seien es Wechsel der Lehrkräfte oder Klassenleitungen, „wir haben es zusammen erlebt, ob es uns gefallen hat oder nicht“.

Wilcke hob hervor, dass Lernen im Leben nie aufhöre. „Ihr könnt Dinge, die ich nicht kann“, sagte er. Etwa den Umgang mit den neuen Medien oder sozialen Netzwerken. Er hob hervor, dass die Lehrkräfte und er diesen Umgang erlenen müssten, „da sie tief ins soziale Gefüge eindringen“. Eine gemeinsame Herausforderung, „die durch gemeinsames Lernen bewältigt werden muss“.

Der Schulleiter wies darauf hin, dass auch soziale Gebilde wie eine Schule nur funktionierten, „wenn es Regeln gibt“. Ein Abschlussstreich verletze diese bewusst, meinte er. Er fand es schade, „dass ich Schäden auflisten musste, statt an einer Feier auf dem Schulhof teilzunehmen“. Wilcke kritisierte, dass die Mehrheit von einer Minderheit vorgeführt wurde. „Den meisten war das Geschehene peinlich, „die fanden die gefährlichen und zerstörerischen Gags gar nicht gut“. Deshalb meinte er: „Schon mal was von Zivilcourage gehört?“

Er forderte dazu auf, nicht wegzuschauen. „Engagiert euch im Sinne der Freiheit, gegen Reglementierung“. Eigenen Nutzen zu ziehen sei nicht Schlechtes, „es ist nicht verwerflich.“ Allerdings müssten sich die Schüler bewusst sein, „dass eure Freiheiten ständig bedroht sind“. Die Zeit des gemeinsamen Lernens sei jetzt vorbei, „ich weiß aber, dass alle weiter lernen werden“, sagte er. Wilcke verabschiedete nach 15 Jahren Wolfgang Wojcik aus dem Schulelternbeirat, dessen Zeit als Vorsitzender nun mit dem Schulabschluss der Tochter zu Ende ging.

„Es wird nicht alles frei werden, auch wenn da Freiheit steht“, schloss sich Bürgermeister Joachim Kunkel in seinen Grußworten inhaltlich an. Er wünschte alles Gute für den weiteren Lebensweg. „Das habt ihr toll gemacht.“ Er wies darauf hin, dass eine gute Ausbildung die Grundlage für das gesamte Leben sei. Er würde sich freuen, „wenn ihr euch später aktiv in Staat und Gesellschaft, also etwa in Vereinen und Kommunalpolitik, einbringt“, sagte er.

Wenn junge Menschen ihre Schule verlassen, einen ersten Lebensabschnitt beenden, „dann heißt es auch Abschied nehmen“, so Kunkel. Er hoffe, dass alle entsprechend ihren Vorstellungen einen Ausbildungsplatz oder einen Platz an einer weiterführenden Schule fanden. Der Rathauschef forderte die Entlassschüler dazu auf, zu ihrem Wohl, aber auch zu dem der Gesellschaft zu handeln. „Mitmenschlichkeit und soziale Verantwortung sollten keine Fremdwörter in Ihrem Leben sein.“

Bettina Weith hatte ihre Verabschiedungsworte für das Kollegium rund um viele Liedzitate gestrickt, die sie unter großem Applaus des Publikums auch gesanglich vortrug. Der Abschluss kam so schnell, dass sich alle ganz schön „Atemlos“ fühlten, meinte sie. Vor allem in den ersten Jahren mussten viele „Don’t cry für me Argentina-Tränen“ getrocknet werden. Streitereien wurden mit „ein bisschen Frieden“ geschlichtet.

„Ooops, you did it again“ kommentierte sie diejenigen, denen es an der EBS so gut gefiel, dass sie ein Jahr dranhängten. Obwohl physisch anwesend, mussten einige sich der Pubertät geschlagen geben: „Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten.“ Unsaubere Handschriften warfen doch einige Fragen auf: „Was soll das bedeuten?“ Sie richtete auch einen Blick in die Zukunft: „Ein Hoch auf das, was vor euch liegt, dass es das Beste für euch gibt.“ Theatralisch nach eigener Einschätzung dann der Schluss: „Time to say goodbye.“

„Von Containerkindern zur Abschlussklasse“ umriss Lilly Klage für die Schülerschaft in ihren Worten die Jahre an der Schule. Sie bezog sich dabei auf die langjährigen Umbauarbeiten, bei denen der Unterricht statt in Klassenräumen in Containern abgehalten wurde. Die EBS sei immer eine besondere Schule gewwesen, betonte sie: „Wo wird man von den Lehrern noch mit Gebäck und Keksen verwöhnt?“

Rita Trojan vom EBS-Freundeskreis sagte, der Abschluss sei für die Schüler „ein besonderer emotionaler Tag“, mit dem jeder einzelne etwas anderes verbinde. Vor ein paar Jahren seien die Kinder noch mit Süßigkeiten in die Schule gebracht worden, heute würden sie „mit dem Zeugnis in der Tasche abgeholt“. Als Erinnerung vom Freundeskreis gab es einen kleinen Stein in Herzform. Den übergab Trojan zusammen mit den Auszeichnungen für besondere Leistungen durch Wilcke und Christian Mang. Zuvor hatten die Abschlussschüler ihre Zeugnisse erhalten.

 

Entlassschüler Eugen-Bachmann-Schule

Klasse 10aR: Arif Altinbay, Melina Baker, Güldane Baris, Luis Brücher, Thorben Czewerda, Celine Dürr, Rebecca Ehrhardt, Benita Friebe, Ann-Sophie Getto, Celine Gräber, Daniel Hornauer, Julian Johann, Johanna Jöst, Lilly Klage, Hannah Marie Kohl, Tolunay Konya, Laura Kredel, Celine Lather, Fabio Lima, Hannah Marsch , Eva Reitz, Julia Seccardi, Benjamin Stalf, Bastian Vogl, Zoe Weinhold, Alina Wojcik, Monika Ziener

Klasse 10bR: Fatma Baris, Nico Beisel, Urs Biesler, Katherine Blesing, Selina Brandenburger, Münevver Bulut, Marcus Burkhardt, Domenic Fries, Valentina Gölz, Aaron Heckmann, Elena Jäger, Tobias Jäger, Eva Jakob, Fabian Jöst, Sebastian Kernig, Katharina Knöll, Tobias Konrad, Joshua Niedergesäß, Selin Odabasi, Sarah Leonie Sauer, Merlin Schlickenrieder, Diana Walter, Noah Calwin Walz

Klasse 9H: Justin Bender, Nikita Bogdanov, Seyit-Han Cakar, Jérome Diehl, Denisa-Clarisa Dinescu, Patrick Erhardt, Jasmin Flück, Niclas Förster, Selina Gökdemir, Tonia Kirova, Sandro Morr, Yordanka Nedelcheva, Florian Neuber, Julia Neumann, Turgut Özkulaber, Anna Pasekel, Sascha Richter, Lisa Rühle, Sabrina Sauer, Jessica Spohn

Klassenbeste: 10aR Ann-Sophie Getto und Johanna Jöst, 10bR Sarah Sauer, 9aH Sandro Morr und Florian Neuber

DELF A2: Münevver Bulut, Sarah Sauer, Monika Ziener

SZO: Benita Friebe, Daniel Hornauer, Hannah Kohl, Eva Reitz, Benjamin Stalf (alle Schulsanitätsdienst), Celine Lather, Hannah Marsch, Julia Seccardi, Bastian Vogl, Diana Walter (alle Schulblasorchester)

Schulband: Lilly Klage, Celine Lather, Tobias Jäger

 

 

Thomas Wilken. Veröffentlicht in den Überwald-Nachrichten

Die EBS dankt Herrn Bucher für die Bilder. Diese und weitere Fotos können beim Fotostudio Bucher erworben werden

Freitag, 1.7.16

Abschlussklassen: It's Party

Empfang der Lehrkräfte im Lehrerzimmer

Empfang der Mitschüler

Auf dem Schulhof

Pop macht Schule

Festzug zum Heimatfest Wald-Michelbach,  3.7.16.     Wir waren dabei:

Mit dem Fahrrad unterwegs

Tag der offenen Tür 2018

Samstag, 12.01.2018

Tag der offenen Tür 2016:

In den Werkstätten wollten auch die Eltern mal basteln

Tag der offenen Tür 2015

Am Samstag (07.02.2015) öffnete die Eugen-Bachmann-Schule ihre Türen, um interessierten Eltern  und Schülern der vierten Grundschulklassen einen Einblick in das Schulleben zu ermöglichen.

Nach der offiziellen Begrüßung der Gäste durch Schulleiter Thomas Wilcke  in der schuleigenen Mensa, die vom Blasorchester der EBS unter Leitung des Musiklehrers Benedikt Schütz begleitet wurde, führten Mitglieder des Kollegiums Eltern und Kinder durch das Schulgebäude.

Hierbei gab es die Möglichkeit, in viele unterschiedliche Bereiche des Schullebens hineinzuschnuppern und sich die verschiedenen Angebote einmal genauer anzuschauen:

In der Mensa wurde die Möglichkeit geboten, sich einen Einblick über das differenzierte Arbeiten im Unterricht der Eingangsstufe zu verschaffen: Mit Auszügen aus den unterschiedlichen Klassenarbeiten, differenzierten Arbeitsblättern und spielerisch zu erarbeitenden Tafelbildern erläuterten hier in der Eingangsstufe unterrichtende Lehrkräfte die Arbeitsweisen und standen für weitere individuelle Fragen zur Verfügung.

Im frisch renovierten Naturwissenschaftstrakt zeigten Schülerinnen der neunten Klassen  verschiedene interessante Versuche im neuen Chemiesaal und im Physiksaal konnten sich die kleinen Besucher selbst an verschiedenen naturwissenschaftlichen Aufgaben, wie beispielsweise dem heißen Draht ausprobieren. Kinder der fünften Klassen führten den Umgang mit dem Mikroskop im neuen Biologiesaal vor und zauberten in der Schulküche gesunde Köstlichkeiten für die Besucher. Außerdem präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Eingangsstufe die Besonderheiten der Werkstattarbeit in Deutsch und Mathematik im Ram der Zukunftswerkstatt, die auf spielerische Weise zum selbstständigen Lernen motiviert und zeigten ihr Können am Computer in einem der drei ITG-Säle.

Aber auch die höheren Klassen ließen es sich nicht nehmen, ihrer Wahlpflichtkurse vorzustellen: Der WPU-Kurs „Sport und Gesundheit“ unter der Leitung von Christoph Keil und Blanca Runkwitz gab Tipps für eine gesunde Ernährung und  vor dem Sanitätsraum demonstrieren die Schulsanitäter ihr Können. Außerdem gaben Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen einen Einblick in die Arbeit zum Thema „Australia“ aus dem Englischunterricht oder präsentierten einige Themen aus den Abschluss-Projektprüfungen der neunten Hauptschulklassen.

Die Schulband „School of Rock“, unter der Leitung von Claudia Spangenberg und Rainer Kerner, spielte zur Begrüßung in der Mensa und konnte anschließend bei einer öffentlichen Probe beobachtet werden und  sorgte dabei für gute Stimmung.

Auch das Team der Schülerbücherei freute sich über den Besuch von lesebegeisterten Schülerinnen und Schülern.

In den neuen Werkstätten stellten einige Schülerinnen außerdem ihre Arbeit mit Holz und Technik vor und luden dazu ein, sich einen Einblick über die Berufsvorbereitung an der EBS zu verschaffen.

Für das leibliche Wohl sorgte der Freundeskreis der Eugen-Bachmann-Schule mit Kaffee, Kuchen und frisch gebackenen Waffeln in der Mensa. Hier kamen auch kunstbegeisterte Besucher auf ihre Kosten und konnten verschiedene Schülerarbeiten wie selbstgebastelte Masken, verfremdete Stühle und Fotografien mit optischen Illusionen bestaunen.

Überwälder Heimatfest 2014:                         Wir waren dabei!

Festzug

Auftritt der Band in der Wünzer-Halle

Eröffnung der Werkstätten im neuen Pavillon

 

Am 26. März 2014 war es soweit: Die Sanierungsarbeiten der Pavillonreihe 1 an der Eugen-Bachmann-Schule sind abgeschlossen und das neue Gebäude wurde feierlich eröffnet.


Zuerst versammelten sich die Gäste in der schuleigenen Mensa, wo sie von der Schulband „School of Rock“ und Schulleiter Thomas Wilcke herzlich begrüßt wurden. Dieser übergab das Wort anschließend an Landrat Matthias Wilkes, welcher noch einmal die Investitionen in den Schulstandort hervorhob. Außerdem betonte er die Bedeutsamkeit und Notwendigkeit des praktischen Arbeitens in der Schule, womit die Schülerinnen und Schüler noch  intensiver auf die Arbeitswelt vorbereitet werden könnten.


Der Landrat bekam zudem von Schulleiter Wilcke ein EBS-T-Shirt überreicht, über welches er sich sichtlich freute und versprach, dieses bei der Eröffnung des letzten Bauabschnittes, dem Hauptgebäude, zu tragen.


Die Vorsitzende des Freundeskreises der EBS und ehemalige Konrektorin Rita Trojan brachte ihre Freude über den Umbau und die Renovierungen an der Schule zum Ausdruck und verriet, dass sie die Schule gerne selbst noch mal als Schülerin besuchen würde, um die neuen Werkstätten nutzen und hier das Werken erlernen zu können.


Die neuen Räume der Pavillonreihe 1 beherbergen eine  Metallwerkstatt,  eine Werkstatt zur Holzverarbeitung, einen Vorbereitungsraum für die Lehrkräfte und einem Raum für die Berufsorientierung, bei welcher sich viele Firmen aus dem Umkreis der Schule beteiligen.


Nach der offiziellen Eröffnung besichtigten die Gäste gemeinsam die neuen Räume. Auch für das leibliche Wohl wurde ausreichend gesorgt.

Kontakt:

Eugen-Bachmann-Schule
Ringstr. 2
69483 Wald-Michelbach

 

Tel.: 06207-3425

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