Traumbilder

                                                                                                         6.2014
 

Unter dem Motto „Traumbilder – Nimm uns mit in deine Fantasie“ nahmen Schülerinnen und Schüler der Eugen- Bachmann – Schule am Malwettbewerb der „Jugend Kreativ“ teil. Der 44. Internationale Jugendwettbewerb der Volksbanken und Raiffeisenbanken stand in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft der Kinderbuchautorin Cornelia Funke. In ihren Büchern wie „Tintenherz“ entführt die Leserinnen und Leser Cornelia Funke in eine zauberhafte Welt der Fantasie. Sie lud mit diesem Wettbewerb Kinder und Jugendliche ein, ihre Fantasien und Träume für andere zugänglich zu machen. Wovon träumen Kinder und Jugendliche? Wie erträumen sie sich die Welt?

Ein spannendes Thema, welches mit Begeisterung von den Kindern und Jugendlichen aufgenommen wurde. Mit viel Kreativität und Fantasie wurden Bilder gezeichnet, gemalt und collagiert. So entstanden im Nu viele verschiedene Bilder, die für den Wettbewerb eingereicht wurden. Das Resultat ist enorm! Herr Müller von der Volksbank überbrachte die freudige Nachricht und jeweils 30€ für die Klassenkassen der Teilnehmer. Insgesamt 6 Schülerinnen und Schüler der Eugen – Bachmann – Schule gewannen einen Preis auf Ortsebene. Zur ersten Preisverleihung sind Nikita Bogdanow (6bHR), Hannah Marsch (7aR), Melina Baker (7aR), Rebecca Ehrhardt (7aR), Ann-Sophie Getto (7aR), Laura Kredel (7aR) und Julian Johann (8aR) ins Kino nach Weinheim eingeladen. Ihre Werke werden nun weiterhin am Wettbewerb auf Landesebene teilnehmen. Wir drücken die Daumen!

Die Bilder veröffentlichen wir (wenn das Daumendrücken vorbei ist).

Verfremdung eines Alltagsgegenstandes: Mein Stuhl - Klasse 10

Inspiration Stein

Bildhauerei an der EBS

Ein neues Kunstwerk ziert seit Kurzem den Vorplatz des Wald-Michelbacher Einhauses. Die über zwei Meter hohe Stele setzt sich aus 22 Sandsteinreliefs zusammen.

 

Unter anderem sind Pinguine und Marterpfähle zu sehen. Unter einer strahlenden Sonne begegnen sich in einem anderen Teil ein Löwe und ein Elefant. Fische sind zu entdecken, auch ein Bär und ein Halbmond. Ein Relief zeigt ein Känguru, ein anderes eine Weltkarte. Das Ganze wird von der Skulptur eines Stiers gekrönt. „Den hat Oktay Karatas gemacht. Er war der einzige Schüler, der sich gleich eine Vollplastik zugetraut hat“, berichtete Bildhauer Alfred Wolf stolz.

Oktay Karatas und acht weitere Schüler der Eugen-Bachmann-Schule (EBS) hatten mit Hilfe und Anleitung der Bildhauer Alfred Wolf und Martin Hintenlang seit dem Frühjahr regelmäßig an ihrem Teil des Kunstobjektes gearbeitet. Und dies, wie Hintenlang betonte, in ihrer Freizeit und nach der Schule. Unterstützt wurden die Jugendlichen von den Lehrerinnen der Kunstfachschaft. Die Schüler hatten als Thema ihres Werkes die Welt mit ihren Menschen, Tieren und Pflanzen gewählt. Wolf selbst hat die Teile nach Vorgaben der Schüler zum Gesamtkunstwerk zusammengesetzt.

Nur anfangs noch etwas zögerlich

 

„Es ist schön für die Schulgemeinschaft zu sehen, wie sich die Mitschüler engagieren“, sagte er. Nur anfangs seien die Schüler noch etwas zögerlich gewesen, hätten dann aber „den Sandstein erobert“. Alfred Wolf hat die Idee, möglicherweise mit weiterenProjekten dieser Art die örtlichen Kunstwege zu bereichern. Langsam bevölkerten immer mehr Jugendliche den Platz rund um das Kunstwerk. Sie sind dieKlassenkameraden der jungen Künstler, die bei der feierlichen Enthüllung dabeisein wollten. Die Stimmung war gut. Der Ferienbeginn stand bevor, die Sonne schien, und es gab Apfelschorle und Brezeln. Michèle Lindner, Geschäftsführerin der Firma GfN, hatte die Idee zu diesem Projekt gehabt. Selbst von der Bildhauerei angetan, hatte sie sich überlegt, wie man dies mit Jugendförderung verbinden könnte. Unter dem Motto „Inspiration in Stein“ fand sie eine Möglichkeit, mit örtlichen Künstlern und Unterstützung weiterer Sponsoren einen Bildhauerkurs für Jugendliche zu organisieren.

Wie Martin Hintenlang erklärte, sei der Entstehungsprozess wie bei einem professionellen Künstler gewesen. Es habe eine Phase der Ideenfindung gegeben. Im Grasellenbacher SteinbruchHintenlang wurde dann das Material ausgewählt, und über Skizzen und Modelle habe man sich dem endgültigen Werk angenähert. Ihm habe das Projekt viel Spaß gemacht. Sowohl die Schüler, aber auch er selbst hätten viel voneinander profitiert und gelernt. Nach anfänglicher Schüchternheit hätten die Jugendlichen mit immer mehr Begeisterung mitgemacht. „Als ich am letzten Tag
gefragt habe, wer würde wieder mitmachen, gingen alle Finger nach oben.“

Auch Lukas Milke, der die Totempfahlreliefs geschaffen hat, könnte es sich gut vorstellen, Bildhauerei weiter als Hobby zu betreiben. Er ist 14 Jahre alt und kommt nach den Ferien in die neunte Klasse.
Es sei cool gewesen, mal mit Stein zu arbeiten, meinte er. Es habe auch viel
Spaß gemacht, mit Freunden zusammenzuarbeiten. Auf sein Motiv sei er gekommen, weil er Indianer typisch amerikanisch findet.

Bürgermeister Joachim Kunkel, zugleich Schirmherr der Aktion, bedankte sich bei Schülern, Lehrern und Künstlern. „Ihr habt die Gemeinde bereichert.“ Man könne an diesem Beispiel sehen, dass es für Menschen, die die Gemeinde aktiv mitgestalten wollen, immer Wege gebe.

Michèle Lindner lobte die Geduld der Bildhauer und hob die örtlichen Sponsoren hervor, die das Projekt ermöglicht hatten. Auch Thomas Wilcke, Rektor der EBS, dankte den Schülern und den Kolleginnen der Kunstfachschaft, die viel Freizeit in diese Aktion investiert hatten. Alle Schüler erhielten für ihr Wirken eine Urkunde.

Starkenburger Echo, 10.Juli 2013

Link zum Artikel des Starkenburger Echo: Die Welt in Stein gemeißelt

Schrottköpp

Selbstportraits

Siebtklässer sehen sich selbst

Kontakt:

Eugen-Bachmann-Schule
Ringstr. 2
69483 Wald-Michelbach

 

Tel.: 06207-3425

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